Neue Wege im Marketing – entdecke das Potential von Pinterest

Gastbeitrag von Susanne Oertel

Ich bin Susanne, selbsternannte Pinterest-Profissima und helfe Einzel- und Kleinunternehmern dabei, ihren Pinterest-Auftritt gewinnbringend aufzubauen oder zu optimieren. Ich freue mich total, dass ich heute zu Gast auf dem kreativen Blog von Manu sein darf und obendrein über mein liebstes Lieblingsthema schreiben darf: Pinterest. Und weil das hier ja ein ernsthafter Businessblog ist, werfen wir mal ganz unvoreingenommen all das Halbwissen über Pinterest mit seinen Rezepten und Bastelideen für Kinder über Bord und gucken, was Pinterest so ist, was es kann und warum es einen Platz in deinem Marketing haben sollte.

Artikelübersicht

Pinterest, das verkannte Genie

Fangen wir mit den Grundlagen an.

Pinterest ist kein soziales Netzwerk, es ist eine Suchmaschine. Suchmaschinen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken (ich habe wirklich keine Ahnung, wie man früher ohne leben konnte!) und wir benutzen sie täglich, meist sogar mehrmals. Wenn du also bei Google mal wieder nicht fündig wirst, versuch es mal mit Pinterest. Das Schöne an Pinterest ist nämlich, dass Dir die Suchergebnisse in Form von Bildern und Grafiken angezeigt werden. Das ist unheimlich clever in der heutigen Zeit, in der wir dank ständigen Bombardements mit Informationen und Eindrücken die Aufmerksamkeitsspanne eines Hamsters haben. Bilder bleiben uns viel besser im Gedächtnis und sind zudem schön anzusehen. Daher wird Instagram auch so inflationär benutzt.

Die Sache ist nur die: Klickst du bei Instagram auf ein Bild, passiert … nichts. Klickst du auf ein Bild bei Pinterest, wirst du auf eine Seite – im besten Fall einen Blogartikel – weitergeleitet.

So weit, so schön. Du kannst also gefunden werden, wenn du deine Blogartikel mit einer Grafik verknüpfst und bei Pinterest pinnst. Im besten Falle sieht das dann so aus:

Du siehst zum einen, dass diese Grafik nicht zwingend ein Bild von einem niedlichen Tierbaby sein muss und zum anderen, dass Text darauf steht. Außerdem hat diese Grafik ein bestimmtes Format (735*1102px). Diese beiden Dinge sind zu beachten, denn Pinterest funktioniert zwar zum einen als Suchmaschine, zum anderen aber auch als soziales Netzwerk.

Entdecke das Potenzial von Pinterest

Und der Sinn von sozialen Netzwerken ist unter anderem auch das Teilen von interessanten Beiträgen. Das wird heute nur von keinem mehr gemacht, zumindest nicht bei Facebook. Und auch bei Twitter hat das früher mal besser funktioniert. Aber egal. Jetzt kommen wir zum eigentlichen Zauber von Pinterest: Dort ist alles darauf ausgelegt, dass Beiträge beziehungsweise Grafiken (aka Pin) geteilt werden.

Und das funktioniert ganz einfach: Du siehst einen Pin mit einer interessanten Information und denkst Dir: Ach, das muss ich mir merken. Dann speicherst du diesen Pin auf einer Pinnwand ab. Quasi wie ein visuelles Lesezeichen. Je mehr interessante Dinge du sammelst, desto mehr werden sich andere User mit ähnlichen Interessen für dich und deine Pinnwände interessieren.

So sieht das dann übrigens bei Pinterest aus: https://www.pinterest.de/kreativcode/

Und weil sie auch gerne Dinge sammeln, pinnen sie deine gesammelten Pins weiter. Und jetzt stell Dir vor, darunter ist ganz zuuufällig ein Pin, der auf deinen Blog verweist. Mit etwas Glück (und Geduld und Spucke) sehen und sammeln diesen Pin 5, 10, 100 Menschen. Dein Beitrag verteilt sich quasi – und das auch noch völlig automatisch. Für dich heißt das, dass du dich voll und ganz auf deine Bloginhalte konzentrieren kannst und die Werbung für diese Inhalte andere für dich übernehmen. Deine Reichweite bei Pinterest steigt nämlich mit jedem geteilten Pin immer weiter. Das ist wie wenn du einen Stein ins Wasser wirfst und den Kreisen dabei zusiehst, wie sie immer größer werden.

Wenn du Dir jetzt hier einmal die Pins von Manuela ansiehst und ein Auge auf die beiden Themen „25 Dinge, die du für dein Business mit InDesign gestalten kannst“ und „Wie InDesign, Photoshop und Illustrator perfekt zusammenarbeiten“ wirfst, siehst du unten rechts einen kleinen Pin und daneben eine Zahl. Diese Zahl (bei beiden über 100) sagt aus, wie oft dieser Pin gepinnt worden ist, also auf wie vielen verschiedenen Pinnwänden er gespeichert wurde. Und das übrigens seit etwa Mitte Mai. In ein paar Wochen kann sich diese Zahl leicht verdoppeln, was heißt, dass auch die Klicks auf ihren Blog steigen.

Neue Wege im Marketing entdecken

So geht Marketing im Jahr 2017. Nicht nur ortsunabhängig, sondern auch zeitunabhängig. In USA wird diese Art des Marketing schon seit zwei bis drei Jahren von cleveren Businessfrauen praktiziert. Der einzige Nachteil daran ist, dass es einige Zeit dauert, bis man gute Ergebnisse sieht. Diese sind dafür aber sehr nachhaltig, denn wenn ein Pin einmal ins Rollen gekommen ist, ist er auch Wochen und Monate später noch aktuell. Hier gibt es keinen veralteten Content, nur wertvolle Informationen und viele davon findet man ganz zufällig – dafür sorgt nämlich der Algorithmus bei Pinterest. Wer also bei seinen Inhalten auf Qualität setzt und auf eine langfristige und nachhaltige Marketingstrategie bauen will, sollte Pinterest nicht unterschätzen. Und wenn du schon eine gewisse Reichweite hast und clever bist, stellst du deinen Lesern auf deinem Blog zumindest pinterestgerechte Grafiken zum Pinnen zur Verfügung. Im besten Falle verteilen die sich ganz ohne dein Zutun.

Wenn du jetzt aber sagst „Orts- und zeitunabhängiges Marketing, das ist genau das, was ich schon lange suche!“: In meinem kostenlosen E-Mail-Kurs lernst du alles, was du für den Einstieg in Pinterest brauchst.

Susanne Oertel

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